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Eine Familie nimmt ab: Eine familientaugliche Ernährungsumstellung

Familie M.: Evi, 39 Jahre / Gerhard, 44 Jahre / Sohn Mario, 12 Jahre

Interview mit Frau Evi von Alexander Osl

Alexander:
Warum wolltest du abnehmen?

Evi:
Im Dezember 2005 hat mir mein Skianzug nicht mehr gepasst, da hab ich zu mir gesagt: „Jetzt muss was passieren!“ Ich hab
mich im Spiegel nicht mehr anschauen können.

Alexander:
Wie bist du auf uns gekommen?

Evi:
Ich hab immer die Englisch-Nachhilfelehrerin meines älteren Sohnes beobachtet, die beim Abnehmen bei dir war. Im April 2006 traute ich mich, sie zu fragen, was sie denn macht. Sie erzählte mir dann von EAT4FUN und der tollen Beratung. Der totale Auslöser zum Beginnen war, als ich bei Fussl (Modehaus in Wörgl) eine 50er Hose gekauft hab, weil die 48er nicht mehr gepasst hat. So hab ich bei euch angerufen für einen Termin.

Alexander:
Hast du vorher schon was gegen dein Gewicht unternommen?

Evi:
Ich hab mit Nordic Walking in einer Gruppe begonnen mit einem Trainer jeden Mittwoch.

Alexander:
Was hat deine Familie dazu gesagt?

Evi:
Mein Mann hat gesagt: „Du kannst von mir aus abnehmen, ich mach´ aber nicht mit!“

Alexander:
Wie ist es dir vor dem 1. Termin bei uns gegangen?

Evi:
Ich war total nervös, als ich zu euch gefahren bin, weil ich nicht wusste, was mich erwartet. Sofort gut gefallen hat mir, dass ich gesehen habe, dass du schlank bist. Ich war mal früher schon bei einer Diätologin, die selber bummelig war.

Alexander:
Was ist von den Beratungen bei dir hängen geblieben?

Evi:
Motivierend war, dass du auf meine Vorlieben Rücksicht genommen hast und dass wir locker und leger reden konnten. Mein erstes Ziel war, 10 kg abzunehmen. Am wichtigsten war aber, dass ich bei jedem Termin motiviert worden bin!

Alexander:
Wie ging es dir in der ersten Woche?

Evi:
Gleich, nachdem ich den Ernährungsplan erhalten habe, bin ich beim Merkur einkaufen gegangen und voll motiviert und voller Elan nachhause gefahren. Es war etwas schwierig, weil es ungewohnt war, Vormittag keine Jause zu haben. Das hat sich aber geändert, weil du mir ja die Jause dann eingeplant hast. Mittag- und Abendessen waren sehr gut. Bei der Körperfettmessung nach 1 Woche hatte ich um 0,8 kg Fett weniger.

Alexander:Wie ging es dann weiter?

Evi:
Das Abnehmen war viel leichter, als ich geglaubt habe. Vor allem auch deshalb, weil ich Genussmittel essen durfte, bei mir waren das Schokolade, Kuchen und Verdünnungssaft. Auch für Weihnachten gab es eine extra Genussmittelration. Den Sport machte ich dann mehr und mehr alleine, so konnte ich mein eigenes Tempo wählen und gehen, wann ich wollte.

Alexander:
Dann kam bei deinem Mann eine entscheidende Wende.

Evi:
Ja, genau. Im Februar 2007 hatte mein Mann einen Herzinfarkt. Ich hab bei dir gefragt, was er essen kann. Er ist dann mit mir zu dir in die Beratung gekommen und war total motiviert. Er hatte einen eigenen Ernährungsplan und gut damit abgenommen. Von da an bin ich mit ihm gemeinsam Nordic Walking gegangen und wir haben mit dem Radfahren begonnen.

Alexander:
Wie konntest du die Ernährung umstellen?

Evi:
Nach und nach hab ich einige Ernährungsfehler ausgemerzt. Ich habe nie Einbußen gehabt oder es als Kampf empfunden. Wenn die Ernährung mal umgestellt ist, ist es leicht, weil es zur Gewohnheit wird. Irgendwann hab ich gelernt, auf meinen Körper zu hören, auf mein Sättigungsgefühl und wann ich Hunger habe.

Alexander:
Dein Sohn hat dann auch mitgemacht?

Evi:
Es hat ihm sogar gut gefallen, dass ich und mein Mann etwas Gesundes machen. Er hat seine eigene Beratungsmappe bekommen und war hochmotiviert. Heute gehen wir noch immer manchmal alle drei gemeinsam sporteln.

Alexander:
Welche Probleme gab es in der Zeit?

Evi:
Zu schaffen machte mir anfangs, was sich wohl die Nachbarn denken, wenn ich als Bäuerin untertags mit den Nordic-Walking-Stöcken aufkreuze. Du hast mich motiviert, dass es mir irgendwann egal war, was die anderen sagen, reden tun die Leute immer, ob so oder so.
Ungut war manchmal der Neid einiger Nachbarn und Freunde über meinen Abnehmerfolg. Ich wurde immerhin beim Auswärtsessen beobachtet. Manche waren erstaunt, dass ich auch „normal“ essen durfte wie z.B. Zillertaler Krapfen.
Anfangs war es schwierig, weil ich von meinem Mann nicht unterstützt wurde.

Alexander:
Was freut dich heute an deinem Abnehmerfolg am meisten?

Evi:
Dass ich Kleidergröße 38 kaufen kann und angesehen werde. Und natürlich das Lob der Mitmenschen.

Alexander:
Welche Tipps kannst du denjenigen geben, die es bis jetzt noch nicht geschafft haben, ihr Wohlfühlgewicht zu erreichen und langfristig zu halten?

Evi:
Hol dir die Motivation und die Hilfe bei einer professionellen Beratung! Man soll auch nach dem Erreichen des Wunschgewichts immer am Ball bleiben und selber was dazu beitragen.
Wir werden weiterhin jedes ½ Jahr zu dir gehen, um den Erfolg aufrecht zu erhalten. Ich bin mir sicher, dass wir uns weiterhin gut halten werden und Kraft tanken können aus der Bewegung und dem Essen.

Mein Motto fürs Konsequent-sein:
„Lieber jeden Tag ein kleines Kämpfchen, als irgendwann einen großen Krieg!“