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Haben Sie gewusst, dass das Knäckebrot zur Vorratshaltung diente?

Jeder kennt es, die meisten haben es schon probiert, das ursprünglich aus Skandinavien stammende Knäckebrot.

Wie und warum ist es entstanden? Die Erfindung des Knäckebrotes ist mehrere Hundert Jahre alt. Da die Winter in den skandinavischen Ländern sehr lang und die Sommer sehr kurz sind und waren, mussten die Bewohner viele Lebensmittel auf verschiedenste Weise haltbar machen. Lebensmittel wurden gesalzen, eingelegt, fermentiert und getrocknet, um über den harten Winter zu halten. Besonders eignete sich getrocknetes Brot. Meist verwendete man Roggenschrot, weil Roggen auch bei rauen Temperaturen gut gedeiht. Durch den geringen Wassergehalt lässt sich Knäckebrot gut lagern und ist noch nach Monaten knusprig.

Vor allem für die Wikinger war Knäckebrot ein wichtiger Bestandteil in den Vorratskammern. Da diese viel und weit reisten, brauchten sie Lebensmittel, die transport- und lagerfähig waren.

Der Name des Knäckebrots kommt von „knäcka“ aus dem Schwedischen und bedeutet soviel wie „brechen“ oder „knicken“.

Heute haben sich die Zutaten etwas geändert, und es gibt Dutzende verschiedene Sorten. Das Grundprinzip ist jedoch noch dasselbe wie vor Hunderten von Jahren: Je knuspriger desto besser.