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Heiß auf Eis

Eis ist keine Kalorienbombe
Eine Kugel (100 Gramm) Fruchteis – wie Zitrone oder Himbeere – kommt auf rund 130 kcal. Die gleiche Menge Milcheis, zum Beispiel Vanille oder Erdbeere, enthält etwa 200 kcal. Bei einem durchschnittlichen Kalorienverbrauch eines Menschen von 2000 kcal pro Tag hat sogar für Figurbewusste die eine oder andere Kugel Eis Platz. Kalorienreich wird das Eis in Kombination mit Schlagsahne und Schokoladesauce.

Eis ist nicht gleich Eis
Fruchteis wie z.B. Himbeereis muss laut österreichischem Lebensmittelcodex (Stand: Februar 2014) einen Fruchtanteil von mindestens 20 % aufweisen. Bei stark aromatisierenden Früchten, beispielsweise Zitrusfrüchte, reicht es aus, wenn der Anteil im Eis so groß ist, dass der charakteristische Geschmack im Fertigprodukt deutlich erkennbar ist. Dasselbe gilt für Speiseeis spezieller Geschmacksrichtungen wie Kaffee und Nougat.

Obers-Eiscreme enthält mindestens 15 % Milchfett, Milch-Eiscreme mindestens 10 %. Vollmilcheis muss wenigstens 2,1 % Milchfett beinhalten.

Joghurteis, Frozen Joghurt & Co. brauchen mindestens 60 % Milchbestandteile im Gesamtrezept, um sich als solche bezeichnen zu dürfen.

Speiseeis, das fettreiche Samen wie Haselnüsse, Mandeln oder Walnüsse enthält, muss einen Anteil von mindestens 40 g pro 1 Liter Grundmasse aufweisen.

Bei Softeis reichen 15 % (statt 20 %) Fruchtanteil aus, wenn laut Gesetz sprühgetrocknetes Fruchtpulver verwendet wird.

Speiseeis löst Kopfweh aus
Tatsächlich gibt es eine Kopfschmerzart, die Mediziner als „Kälte- oder Eiscreme-Kopfschmerz“ bezeichnen. Warum manche diesen Stich in der Vorderstirn spüren, wenn sie Eis schlecken, ist noch nicht genau bekannt. Vermutlich reizen Kälterezeptoren im Gaumen den so genannten Trigeminusnerv (Hirnnerv), der dann Schmerzsignale ins Gehirn leitet.