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Macht Fernsehen dick?

shutterstock_39804604Ja! Doch verblüffend ist die neue Erklärung, die hinter diesem Phänomen steckt. Nicht allein die vielen Chips und Süßigkeiten, die vor der Glotze vernascht werden, sowie die mangelnde Bewegung durch stundenlanges Sitzen bringen das Gewicht in die Höhe – selbst bei bewusster Ernährung und zusätzlichem Fitnesstraining legen wir durch TV-Konsum zu.


Schuld am Speck ist zum großen Teil das Fernsehen selbst – und zwar deshalb, weil es den Stoffwechsel des Körpers beeinflusst. Wenn wir auf die unruhigen und flimmernden Bilder starren, werden unsere Augen stark beansprucht. Die bei modernen Spots und Filmen immer schneller werdende Schnittfolge, besonders aber Gewaltdarstellungen und Actionfilme vermitteln das Gefühl von Hektik – auch wenn es nicht bewusst wahrgenommen wird. In der Folge wird unser Körper in eine Art Alarmbereitschaft versetzt:

Das Auge sendet Stresssignale ans Gehirn, und dieses sorgt dafür, dass Cortisol ausgeschüttet wird. Cortisol ist ein Hormon, das im Körper kurzfristig Reserven mobilisieren kann. Es zapft gespeicherten Zucker an und entzieht den Fettzellen Fett. Wenn die unmittelbare Stressreaktion vorbei ist, sorgt das Cortisol dafür, dass Insulin freigesetzt wird. Das wiederum bewirkt, dass der erhöhte Zuckergehalt im Blut in die Zellen zurückkehrt. Bei andauerndem Stress können die Zellen auf Dauer aber nicht mehr genügend Zucker aufnehmen – Fett hingegen schon. Und das setzt sich dann dort an, wo es schnell wieder mobilisiert werden kann: am Bauch.

Wer täglich mehr als 2 Stunden fernsieht, muss in der Regel mit einer Gewichtszunahme rechnen. Also: Auch mal Flimmerkiste ausschalten und stattdessen einen Spaziergang machen!