Home

Vitamin D schützt vor Erkältung

shutterstock_118653634Die Immunabwehr ist geschwächt. Schnupfen, Erkältung und Grippe sind die Folge. In diesem Zusammenhang denkt man, wenn es um die Ernährung geht, zuallererst an Vitamin C. Neuere Studien haben allerdings herausgefunden, dass ein weiteres Vitamin das Erkältungsrisiko um 40 % erhöht: Vitamin D.

Vitamin D vermehrt Killerzellen
T-Lymphozyten sind die Killerzellen des Immunsystems, das heißt sie machen Krankheitskeime unschädlich. Genau diese T-Lymphozyten werden durch Vitamin D aktiviert und zur Teilung  angeregt. Dadurch wird die Immunabwehr gesteigert. Die Killerzellen bilden nach dem Kontakt mit einem Krankheitserreger „Vitamin-D-Erkennungsproteine“ an der Zelloberfläche. Durch den Kontakt mit dem Vitamin kommt es dann zu einer starken Vermehrung der Killerzelle, die sich gegen den Krankheitserreger wendet.

Vitamin D braucht Sonne
Bei einem Tagesbedarf von fünf Mikrogramm kann ein gesunder Erwachsener bis zu 90 % des Bedarfs bei ausreichender Sonneneinstrahlung durch Eigensynthese decken. Dazu reicht eine tägliche Sonnendosis von Gesicht und Händen für etwa 30 bis 60 Minuten. Die Zufuhr durch Nahrungsmittel (Hering, Makrele, Fischleberöl, Fleisch, Eigelb, Milchprodukte und Avocado) spielt mit einem Anteil von etwa 10 % nur eine untergeordnete Rolle. Im Winter reicht die Vitamin-D-Versorgung durch Sonneneinstrahlung in unseren Breitengraden oft nicht aus.

Mangel weit verbreitet
In unserer Region leiden rund 60 % der Bevölkerung an einem Mangel an Vitamin D. Am besten trägt man zu einer ausreichenden Bildung von Vitamin D bei, indem man sich so oft als möglich in der frischen Luft aufhält, mindestens aber 30 – 60 Minuten pro Tag. Das gilt vor allem für die Herbst- und Wintermonate.

Präparat notwendig?
Die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten sollte nur nach Rücksprache mit Ihrem Hausarzt und nach Bestimmung des Vitaminspiegels im Blut erfolgen. Da das Vitamin D zu den fettlöslichen Vitaminen zählt und daher im Körper gespeichert werden kann, kann eine Überdosierung zu Kalziumablagerungen in Herz, Lunge, Nieren und Gefäßen führen.